Das Steuergerät steuert den Stromfluss in der Wicklung (7), die durch Schaffen eines Magnetfelds, den Anker (4) anzieht. Dadurch wird der Sprüheffekt geschaffen. Berücksichtigt man die physischen Eigenschaften des Kraftstoffs als konstant (Viskosität, Dichte), hängen der von der Einspritzdüse abgegebene Durchsatz und der Drucksprung (vom Kraftstoffdruckregler kontrolliert), die eingespritzte Kraftstoffmenge von der Öffnungszeit der Einspritzdüse ab. Die Zeit wird in Abhängigkeit der Einsatzbedingungen des Motors vom Steuergerät festgelegt. In dieser Weise wird die korrekte Versorgung eingeleitet.
Strategie 1) Ist einzig und allein von der Motortemperatur abhängig (die Öffnung oder Schließung des Steppermotors wird von der Motortemperatur bestimmt).
Strategie 2) Von der Motortemperatur und dessen Zustand abhängig. Diese Strategie tritt nur in der Anlassphase in Funktion. Das System bestimmt eine Anzahl an Schritten, die zu den Schritten der vorausgehenden Strategie gerechnet werden, jedoch sofort bis zur Nullsetzung in Abhängigkeit der Zykluszahl des Motors gemindert werden, sobald das System erfasst hat, dass der Motor angelassen wurde.
Das Kontrollsystem des Luft-/Kraftstoffgemischs wird von der Lambdasonde gesteuert, die bei Erreichen einer Temperatur von über
300°C zum Einsatz kommt: Das Keramikmaterial beginnt bei einer Temperatur von ungefähr
300°C Sauerstoffione zu leiten. Beginnt das Verhältnis zwischen den beiden Endteilen der Sonde unterschiedlich auszufallen, wird zwischen den beiden Elektroden aufgrund der besonderen Komposition des Materials eine elektrische Spannung erzeugt. Dies ermöglicht die Messung der Differenz zwischen den Abgasen und der Umgebung. Die im verbrannten Gase des Motors enthalten noch einen Sauerstoffrestgehalt, wenn das in die Brennkammer geleitetet Luft-/Kraftstoffgemisch nicht korrekt ist. Daher ist es möglich auf das elektronische, für die Einspritzung zuständige Steuergerät einzuwirken, um dem Motor schließlich immer das optimale Gemisch zu gewährleisten.